Demnächst im Filmclub...
Der Filmclub Bingen e.V. zeigt am:
17.07.2010 OPEN AIR FILM “Willkommen bei den Sch´tis“ auf dem Innenhof der Burg Klopp. Filmbeginn: ab ca. 22Uhr. Eintritt: lachhafte 6 Euro.
21.08.2010 OPEN AIR FILM auf dem Innenhof der Burg Klopp. Filmbeginn: ab ca. 22Uhr.
“Willkommen bei den Sch´tis“
Open-Air-Film auf Burg Klopp - Sa. 17. Juni 2010 - Einlass ab 20 Uhr -
Filmbeginn ab ca. 22 Uhr
Was haben Franck Ribéry, Charles de Gaulle und Philippe Noiret gemeinsam? Sie stammen alle aus der Region Nord-Pas-de-Calais, einem kleinen Landstrich im Norden Frankreichs, der an Belgien und an den Ärmelkanal grenzt. Nicht nur im Ausland wurde diese Region bisher kaum wahrgenommen, auch die Franzosen selbst zeigten bislang kein großes Interesse an ihr – was sich durch WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS (Originaltitel: „Bienvenue chez les Ch’tis“) gründlich geändert hat: Momentan wird sie – und besonders der Drehort Bergues – von Touristen förmlich überrannt.
Das „SCH’TIS“-Phänomen
Dabei fing alles ganz harmlos an: Als der französische Komiker Dany Boon im Schneideraum seinen zweiten Spielfilm – die in seiner Heimat Nord-Pasde- Calais angesiedelte Komödie WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS – fertigstellte, hielt er zwei bis drei Millionen Zuschauer für eine optimistische Schätzung. Nachdem das Publikum sich bei den ersten Vorführungen im Norden des Landes (vorgezogener Filmstart für die Region Nord-Pas-de-Calais: 20. Februar 2008) vor Lachen gekrümmt hatte, schraubte er seine Erwartungen auf fünf Millionen hoch. Doch auch dieses Ziel war noch viel zu bescheiden, denn es war bereits eine Woche nach dem frankreichweiten Filmstart (27. Februar 2008) schon fast erreicht. Nach drei Wochen hatten fast 13 Millionen Franzosen Boons Hommage an den französischen Norden gesehen, und nicht lange darauf hatte sie bereits zum meistgesehenen französischen Film aller Zeiten aufgeschlossen: Gérard Ourys Komödie „Die große Sause“ („La grande vadrouille“) von 1966 mit Louis de Funès, die es auf 17,27 Mio. Zuschauer gebracht hatte und mehr als vierzig Jahre lang unangefochten die französische Nummer eins gewesen war.
Inhalt:
WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS erzählt auf herzerfrischend komische Weise, wie ein Südfranzose in den ungeliebten Norden versetzt wird und dort vor allem mit seiner eigenen Borniertheit Bekanntschaft macht. Mit feiner Ironie, wunderbarem Slapstick und überschaumendem Sprachwitz feiert diese Komödie die Kraft des Humors, die selbst von hartnäckigen Vorurteilen befreien kann.
Der Postbeamte Philippe Abrams (KAD MERAD) ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben in der Provence, wären nicht die Depressionen seiner wunderschönen Frau Julie (ZOÉ FÉLIX). Ihr zuliebe versucht er, sich an die Riviera versetzen zu lassen, um dort mit Frau und Kind die Sonnenseite des Lebens zu genießen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind ihm – fast – alle Mittel recht, nur leider stellt er sich nicht sehr geschickt an und so kommt, was kommen muss: Er wird versetzt, doch zu allem Unglück keineswegs in den sonnigen Süden, sondern in den Norden Frankreichs.
Weil man sich im Süden nur das Schlimmste über diesen dunklen und kalten nördlichsten Landesteil ausmalt, lässt Philippe seine Frau und den Sohn zurück und macht sich, bemitleidet von allen, die er zurücklässt, und ausgerüstet mit einer dicken Daunenjacke und einem Koffer voller Vorurteile, allein auf den Weg nach Bergues – zu den Sch’tis.
Dort angekommen merkt er schnell, dass er zwar ihren Dialekt überhaupt nicht versteht, die Menschen aber unglaublich herzlich und liebenswert sind. Zu seinem Erstaunen trifft er auf einen charmanten kleinen Ort, ein warmherziges Team und offene, freundliche Menschen. Der Postbote Antoine (DANY BOON) wird rasch sein bester Freund. Julie indes bereitet ihm an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und er ist oben im angeblich barbarischen Norden so glücklich wie nie. Alles läuft bestens – bis Julie eines Tages beschließt, Philippe vor Ort beizustehen. Der sieht sich nun gezwungen, Antoine und dem Rest seiner Mitarbeiter zu gestehen, dass er sie seiner Frau als unzivilisierte Horde beschrieben hat. Er muss sich schnell etwas einfallen lassen ...
Movie Connections weltweit:
The Internet Movie Database ist zwar in Englisch, aber hervorragend aufbereitet und äußerst umfangreich. Diese reichhaltige Fundgrube für Filmrecherchen aller Art können wir uneingeschränkt empfehlen. Film.com ist ein kommerzielles aber von Studios unabhängiges Projekt. In ihm findet sich eine Vielzahl von Filmkritiken. Interactive Academy Awards ist ein Service der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, der besonders vor der alljährlichen Oskarverleihung interessant ist... und der Deutsche Filmpreis ist das bescheidene deutsche Pendant dazu. 1984 eröffnete in Frankfurt das Deutsche Filmmuseum. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, das Filmerbe zu bewahren, Filme möglichst in ihrer Originalfassung und auf großer Leinwand zu präsentieren und zum kritischen Verständnis des Massenmediums mittels Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen beizutragen. Unter dem selben Dach befindet sich auch das Deutsche Filminstitut - DIF. In kinoweb und moviepanel wird kräftig die Werbetrommel gerührt. Alle zwei sind sie unserer Meinung nach nur sehr beschränkt brauchbar. (Warum gibt es nur so viele solcher Seiten in Deutschland?) spielfilm.de und zelluloid.de - zwei virtuelle Nachrichtenmagazine in Deutscher Sprache. Hollywood selbst bietet natürlich auch jede Menge Kommerz. Movieweb, leider etwas zu kommerziell und daher wenig objektiv bringt es viele Vorschauen auf Filme, die wir demnächst zu sehen bekommen. Deutschsprachige Filmzeitschriften online: Cinema (bombastisch- BILD-artige Aufmachung der Seiten entspricht dem cineastischen Nieveau des Blattes), epd film (umfangreiches Filmblatt des evangelischen Pressedienstes, anspruchsvolle Kritiken).
Filmkritiken und Filmstarlexikon vom deutschen Filmkritiker Dirk Jasper finden Sie in seinem Filmlexikon. Studios, Produzenten und Filmverleihe im WWW: Pixar, UIP, Paramount, Miramax, Disney, Sony Pictures, Fox. Gestresst? Frustriert? Reif für die Insel? Aber keinen Bock, auf kultige cineastische Happenings zu verzichten? Wie wäre es mit einer Reise zu einem Filmfestival!?! Deutsche Filmfestivals im WWW: Berlinale, Oberhausen und Mannheim-Heidelberg, München. Filmclubs in der Region: CinèMayence, Alte Patrone. Accessoires: Musiker / Gruppen, die Stummfilme live vertonen: Trioglyzerin, Trio Ohr. Alle möglichen und unmöglichen Filmplakate kann man u.a. bei TwoStars erwerben. Den Service der etwas anderen Art für Leute, die keine Zeit haben ins Kino zu gehen bietet www.filmende.de. Sorgen für den guten Ton aus der Konserve: Dolby, THX und DTS.
Weitere Links:
alles-in-bingen - Internetportal für Bingen und Umgebung. Cinema Bingen, Kinobetrieb in Bingen. DURCHBLICK Magazin - das Hunsrücker Kultur Magazin mit aktuellen Filmkritiken von Dirk Jasper. (Printausgabe im Archiv zum Download als PDF). factory-for-shirts, Textilbeschriftung. Frosch Haustechnik, Heizung, Sanitär, Solar. KiKuBi, Förderverein für Kinokulur in Bingen. Metzgerei Brager sorgt für das Catering bei unseren Open-Air-Veranstaltungen. Mück + Wind, Heizung, Sanitär. Pennrich Druck - unsere Hausdruckerei. Related Desings - Spieleschmiede. Schülerhilfe Bad Kreuznach. Schülerhilfe Ingelheim. spiel-film+vision - agentur für neue medien. Stadt Bingen am Rhein. VHS Bingen.